Gemeinsame Kasse oder getrennte Konten?
Es gibt kein richtiges Modell, nur eins, das zu euch passt. Wichtig ist, dass ihr es einmal bewusst wählt, statt es jeden Monat neu auszuhandeln.
· 3 Min. Lesezeit
Welche Modelle gibt es?
- Alles gemeinsam: ein Konto für alles. Einfach, setzt aber viel Vertrauen und ähnliche Gewohnheiten voraus.
- Alles getrennt: jeder zahlt Rechnungen, und ihr gleicht regelmäßig aus. Viel Freiheit, aber mehr Rechnerei.
- Beides: Ein Gemeinschaftskonto für Miete, Strom und Lebensmittel, in das ihr beide einzahlt, und eigene Konten für den Rest.
Ist halbe-halbe immer fair?
Halbe-halbe ist einfach, kann sich aber ungerecht anfühlen, wenn einer viel mehr verdient. Eine Alternative ist, die gemeinsamen Kosten nach dem Verhältnis der Nettoeinkommen zu teilen.
Selbst rechnen
Tragt eure Nettoeinkommen und die gemeinsamen Kosten pro Monat ein.
- Zu gleichen Teilen
- Du: zahlt 750 € · übrig 2.050 €
- Die andere Person: zahlt 750 € · übrig 1.450 €
- Nach Einkommen
- Du: zahlt 840 € · übrig 1.960 €
- Die andere Person: zahlt 660 € · übrig 1.540 €
- Gleich viel übrig
- Du: zahlt 1.050 € · übrig 1.750 €
- Die andere Person: zahlt 450 € · übrig 1.750 €
Der Rechner speichert nichts. Alles wird in deinem Browser berechnet.
Den Überblick behalten
Unverheiratete Paare haben nach einer Trennung keinen gesetzlichen Vermögensausgleich. Wer größere Anschaffungen gemeinsam macht, sollte festhalten, wer was bezahlt hat – im Partnerschaftsvertrag oder zumindest in einer gemeinsamen Übersicht.
Häufige Fragen
- Brauchen wir ein Gemeinschaftskonto?
- Nein. Es ist praktisch für feste Kosten, aber viele Paare kommen mit getrennten Konten und regelmäßigem Ausgleich gut zurecht.
Quellen
- Partnerschaftsvertrag: Unterhalt, Kinder, Vermögen – was unverheiratete Paare regeln können – Stiftung Warentest (test.de)